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Psst, Ihr Nikolaus-Geschenk - nutzen Sie unsere Dienste kostenlos!
Liebe Leser,
die hektische Zeit vor Weihnachten hat begonnen. Die Geschäfte sind voller Menschen, auf dem Weihnachtsmarkt
herrscht dickes Gedränge an den Buden. Überall überwiegt nur Stress und Nervosität.
Wenn Sie keine Lust auf diese Rennerei haben oder nur eine kurze Auszeit zum Erholen brauchen,
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Geschrieben von ICONY Redaktion
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Donnerstag, 15. November 2007
Von verliebten Holländern und Glühwürmchen
Liebe Leser,
was tun Holländer und Glühwürmchen, wenn sie verliebt sind? Nun, beide betreiben eine Menge Aufwand, um ihre Angebeteten zu betören. Soviel steht fest. Beispiele folgen. Bei Glühwürmchen kann dies mitunter jedoch schlecht ausgehen. Da stellt sich die Frage nach alternativen Partnermodellen. Kann man mit jemanden zusammen sein - und gleichzeitig getrennt leben? Diese Idee wird zur Zeit in unseren Blogs diskutiert. Worum es geht? Sehen Sie selbst ...
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr ICONY-Team
Große Stadt, getrennte Bleibe
Es entstehen ja ständig neue, interessante Diskussionen in unseren Blogs. Das funktioniert so, dass jemand beginnt, einen Blogbeitrag zu schreiben, und andere entweder diesen Beitrag kommentieren oder auf ihrem Blog selbst etwas zu diesem Thema veröffentlichen. Aktuell geht es zum Beispiel um ein neues Lebensmodell in Großstädten. Das Ganze nennt sich neudeutsch "Living Apart Together" (LAT).
moewejonathan schreibt in seinem Blog:
"Living Apart Together heißt das begehrte Lebensmodell, bei dem jeder Partner bewusst eine eigene Wohnung behält, sich aber dennoch in einer ernsthaften und dauerhaften Beziehung fühlt. In den vergangenen 15 Jahren sei diese Lebensform vor allem bei Paaren ab Ende 30 immer beliebter geworden, sagt Neberich. Je größer die Städte waren, desto mehr LATs fanden sich dort. Während junge Paare in ihren 20ern den LAT-Zustand häufig als Zwischenlösung bis zum Zusammenziehen betrachteten, scheinen sich ältere Partner ab Ende 30 ganz bewusst für eine "Getrennt-Zusammen"-Beziehung zu entscheiden. Sie sehen dieses Modell als attraktive und langfristige Alternative, nicht mehr als Übergangssituation", berichtet Neberich. Nach den bisherigen Untersuchungen fühlten sich Paare mit ihrem Living-Apart-Together-Konzept genauso glücklich wie Partner in einer gemeinsamen Wohnung."
Venus61 meint dazu:
"Sicher gibt es Leute, zu denen dieses Modell passt. Ob es wirklich auf Dauer funktioniert, ist die Frage. Auf der anderen Seite werden viele auch den finanziellen Aspekt miteinbeziehen. Denn bei den jetzigen Preisen und immer knapper werdenden Geldbeuteln macht es kaum Sinn, zwei Haushalte langfristig nebeneinander zu führen. Es ist doch auch möglich, so zu wohnen, dass jeder seinen eigenen Bereich behält. Ich finde, wenn man nicht zusammen wohnen möchte, stimmt auch einiges andere nicht u. ist somit halbherzig....passt jedoch sehr gut in unsere Zeit. Keiner will mehr Verantwortung übernehmen u. sich wirklich auf etwas einlassen. Man nimmt sich überall das Sahnehäubchen heraus...die nicht so schönen Dinge kehrt man unter den Teppich."
Und was meinen Sie dazu? Wäre das ein Modell, nach dem Sie Ihre Partnerschaft leben könnten? Dann kommentieren Sie doch die Blogbeiträge von moewejonathan, Venus61 oder eisbaerweibchen. Oder schreiben Sie selbst einen Beitrag zum Thema "Große Stadt, getrennte Bleibe"!
Laura lernt Holländisch - und die Netzwelt lernt mit
Online-Dating-Liebesgeschichten gibt es ja mittlerweile schier unzählige. Viele davon haben wir im Laufe der Zeit auch hier vorgestellt, weil sie besonders rührend, schockierend, traurig, glücklich, lustig oder verrückt waren. Heute ist mal wieder eine davon dran, die auf jeden Fall das Prädikat "besonders originell" verdient, nämlich die von Brenno de Winter und seiner Laura.
Brenno ist 35, Holländer und war im Frühling 2006 auf der Suche nach der großen Liebe im Netz. Ziemlich schnell verliebte er sich auch bis über beide Ohren in eine gewisse Laura. Leider hatte die Traumfrau einen klitzekleinen Schönheitsfehler: sie lebt in Kalifornien und spricht nur Englisch. Das spricht Brenno als gebildeter Mitteleuropäer zwar auch, so dass die Romanze nicht an Kommunikationsschwierigkeiten gescheitert wäre. Trotzdem fand Brenno, dass seine Zukünftige doch auch seine eigene Muttersprache beherrschen sollte. Und um ihr die nahe zu bringen, kam er auf eine sehr witzige und persönliche Idee: Seit Mai 2006 stellt er für seine Laura regelmäßig einen selbst gebastelten Podcast ins Netz - sozusagen eine maßgeschneiderte Holländisch-Lektion. In den Podcasts spricht er seiner Angebeteten wichtige Sätze und Vokabeln des täglichen Bedarfs schön deutlich intoniert vor. Begonnen hat er didaktisch sinnvoll in Lektion 1 mit so zentralen Ausdrücken wie "guten Morgen", "guten Abend", "guten Tag" und "auf Wiedersehen" und ihr erklärt, wie man ein Gespräch in den Niederlanden höflich beginnt und beendet. Weiter ging's mit typischen Alltagssituationen: Laura lernte, wie man auf holländisch ein Getränk bestellt und nach der Rechnung fragt, wie man im Hotel eincheckt und dergleichen Nützliches mehr. In Lektion 9 ging es dann schon um die wichtigen Formulierungen für Herzensdinge: "Ich liebe dich" heißt auf holländisch zum Beispiel "ik hou van u" - wer es korrekt ausgesprochen von Brenno hören will, kann sich ja mal den entsprechenden Podcast hier anhören.
Nach über einem Jahr fleißigen Lernens kann Laura mittlerweile nach dem Weg fragen, weiß, wie man "ein gutes neues Jahr" oder "fröhliche Weihnachten" auf holländisch wünscht, kennt sich mit den Besonderheiten holländischen Essens aus und kann sich auch mit ihrem Zahnarzt in Holland verständigen. Ganz nebenbei vermittelt Brenno ihr auch noch so einiges an Landeskunde über seine Heimat, beispielsweise über die niederländische Geschichte oder geografische Besonderheiten. Aktuell lernt sie holländische Sprichwörter und Redewendungen, darunter "That brakes my clog!" | "Nou breekt me mijn klomp!" / "Das bricht mir glatt den Holzschuh!" Aber nicht nur Laura müsste mittlerweile im Alltag der "Käsköpp" ganz gut zurecht kommen, sondern auch bis zu 30.000 Websurfer, die mittlerweile den Brenno-Podcast regelmäßig verfolgen. Das Ganze hat ein bisschen was von dem rührenden Charme, den früher (vor ungefähr gefühlten hundert Jahren oder so) selbst aufgenommene Kassetten als Geschenk für den oder die Angebetete/n hatten. Das war damals sozusagen der ultimative Liebesbeweis, wenn sich jemand stundenlang mit Platten- und/oder Kassetten-Stapeln vor den Rekorder gesetzt hatte, um dem Objekt seiner Zuneigung schließlich einen ganz persönlichen Sampler mit selbstverständlich höchst tiefsinnig und bedeutungsschwanger ausgewählten und arrangierten Songs zu überreichen. Hoffen wir also für Brenno, dass Laura das auch zu würdigen weiß und die holländisch-amerikanische Liebesgeschichte ihrem verdienten Happy End zusteuert. (Weiß übrigens irgend jemand, was Happy End auf holländisch heißt?)
Der schmale Grat zwischen Leidenschaft und Tod
Zugegeben, Brenno treibt so einiges an Aufwand, um seine Laura zu gewinnen. Aber das ist in der gesamten Natur nun mal die Regel: die Männchen müssen sich mordsmäßig was einfallen lassen, um die Weibchen zu beeindrucken und von ihnen als Partner ausgewählt zu werden. Und "mordsmäßig" ist in manchen Fällen dabei durchaus wörtlich zu nehmen, wie Studien über das Paarungsverhalten der Glühwürmchen kürzlich zeigten.
Männliche Glühwürmchen umwerben die Weibchen bekanntermaßen mit Hilfe ihrer Fähigkeit, biolumineszierendes Licht zu erzeugen - das weiß jeder, der schon einmal in einer lauen Sommernacht draußen auf dem Land diesem faszinierenden Schauspiel zusehen konnte. Man darf sich das so ähnlich vorstellen wie das menschliche Balzverhalten in der Disco oder am Strand: Die Damen sitzen gemütlich am Rand und schauen zu, wie die Herren ihr Bestes geben, um zu demonstrieren, dass sie am tollsten von allen tanzen - pardon: blinken! - können. Natürlich sind die Damen vor allem an den Männchen interessiert, die dabei die beste Figur machen, sprich: die am hellsten und/oder im schnellsten Rhythmus von allen blinken. Leider hat dieses Bemühen für die Herren allerdings die gefährliche Kehrseite, dass sie durch dieses Manöver für Raubkäfer und andere Jäger schön deutlich sichtbar werden. So mancher Romeo, der es mit dem Geblinke übertreibt oder den falschen Moment dafür erwischt, landet daher keineswegs mit seiner Julia im Bett - äh, Gras - , sondern auf dem Abendessensteller eines Raubtiers ...
Sie sehen, unterm Strich sind wir Menschen vergleichsweise doch noch ganz gut dran mit unseren Balzritualen. Zumindest kosten sie uns in der Regel nur Arbeit und Fantasie, aber in den seltensten Fällen den Kopf.
Geschrieben von ICONY Redaktion
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Tags für diesen Artikel: balz, blog, flirt, gluehwurm, holland, lat, Laura, Living Apart Together, partnersuche
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Volltreffer oder doch eher Rohrkrepierer?
Liebe Leser,
ein geradezu klassisches Thema bei der Partnersuche ist natürlich die Frage: wer passt am besten zu mir? Und zwar langfristig. Fakt ist nämlich, dass es ein riesiger Unterschied ist, ob ich jemanden für eine Nacht oder das ganze Leben finden will. Dieses Mal zeigen wir Ihnen, wie Sie anhand der Profile anderer Singles passende Partner "vorsortieren" können - und worauf Sie achten sollten, wenn Sie mit diesen potenziellen Traummännern bzw. Traumfrauen Ihre ersten Gespräche führen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr ICONY-Team
Volltreffer oder doch eher Rohrkrepierer?
Immer wieder werden wir mit der Frage konfrontiert, worauf man denn als Online-Flirter eigentlich besonders achten sollte, wenn man sich durch die zahllosen potenziellen KandidatInnen klickt. Schließlich ist es nicht gerade einfach, angesichts der über einen Million registrierten ICONY-Nutzer, gerade den oder die eine(n) herauszufischen, der dann auch wirklich zu einem selbst passt. Die Fotos können dabei eine erste Hilfe sein, aber so ganz ausschließlich nach dem Äußeren wollen sich doch die wenigsten Partnersuchenden orientieren. Natürlich ist es wichtig, dass einem der oder die mögliche Partner/in auch optisch zusagt - aber im späteren Beziehungsalltag sind dann doch auch (oder sogar vor allem) noch andere Qualitäten entscheidend. Wir stellen deshalb heute ein paar Auswahlkriterien vor, die man beim Surfen durch die Profile vielleicht im Hinterkopf haben könnte oder sollte, weil sie sich in wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder als ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg einer Liebesbeziehung erwiesen haben.
Grundsätzlich gilt dabei, dass sich das Prinzip "gleich und gleich gesellt sich gern" auf Dauer meist bewährt - Unterschiede zwischen Partnern ziehen sich zwar kurzfristig oft sehr an, bieten aber auch sehr viel mehr Zündstoff für Konflikte in einer Beziehung. Die Forschung zeigt, dass es vor allem folgende Aspekte sind, bei denen Sie auf möglichst viele Übereinstimmungen bei Ihrem künftigen Partner achten sollten:
- Äußerliche Merkmale / Alter / Attraktivität: Diesbezüglich sollten Sie beide in etwa "in der gleichen Liga" spielen. Sind Sie selbst sehr attraktiv, Ihr/e Partner/in aber eher durchschnittlich oder gar unattraktiv, haben Sie schlechtere Chancen auf eine gelingende Beziehung (auch wenn Männer mangelnde äußere Attraktivität durch ein sehr hohes Einkommen und/oder hohen Status teilweise wettmachen können, wie die Forschung zeigt). Fassen Sie also nicht gerade Brad Pitt ins Auge, wenn Sie selbst nicht wirklich Angelina Jolie optisch Paroli bieten könnten (und umgekehrt). Er oder sie hat kein Bild von sich online gestellt? Klicken Sie am besten einfach weiter - entweder, er oder sie hat etwas zu verbergen, oder ist schon dazu zu faul .. nicht gerade ein Ruhmesblatt und kein Signal, dass er oder sie ernsthaftes Interesse an einer neuen Liebe hat!
- Libido und Einstellungen zum Sex: Erst mal meist schwer abzuschätzen im Rahmen des Online-Dating, aber trotzdem wichtig!
Achten Sie zumindest auf mögliche Angaben im Profil dazu, ob er oder sie eher nach einem unverbindlichen Abenteuer oder einer festen Beziehung sucht und nehmen Sie diese auch ernst (denken Sie also nicht: "ach, den/die überzeuge ich schon von mir!"). Seien Sie vorsichtig bei Angaben wie "getrennt lebend" und haken Sie hier schnell nach - oft steckt dahinter eine erst ganz frisch gescheiterte Beziehung, die keine gute Ausgangslage für etwas Neues darstellt.
- Intelligenz, Ausbildung und Beruf: Auch hier sollten Sie beide in etwa auf Augenhöhe sein; zur Not können Sie als Frau auch noch einen leicht besser situierten Kandidaten in Erwägung ziehen, aber der Abstand sollte nicht allzu groß sein. Neben den Angaben zu Schulbildung und aktueller Berufstätigkeit verraten Ihnen hier oft ganz simpel die Rechtschreibung und das Formulierungsgeschick des/der KandidatIn eine Menge darüber, ob er oder sie zu Ihnen passt. Auch Angaben zu Hobbys und Interessensgebieten lassen manchmal Rückschlüsse darauf zu.
- Gewohnheiten wie Rauchen oder Trinken: Mit dem Trinken ist das so eine Sache, denn wer outet sich schon beim Online-Dating als Alki - aber achten Sie zumindest darauf, dass Sie keinen Raucher herausfischen, wenn Sie selbst bekennende/r Nichtraucher/in sind! Oft sind es genau diese kleinen, nervigen Details, die Beziehungen langfristig in die Krise stürzen können!
- Vorlieben bei Musik, Freizeitgestaltung und Ernährung: Hier ist es meist am einfachsten, eine Vorab-Auswahl zu treffen, da diese Bereiche in der Regel in den Profilen erwähnt werden und Sie bequem nach Nordic-Walking-Fans, Tanzbegeisterten, Bob-Dylan-Anhängern oder Pasta-Liebhabern sortieren können. Auch "Lieblingsfilm" oder "Lieblingsbuch" ist hier oft eine aufschlussreiche Kategorie. Er oder sie hat sein Profil diesbezüglich nicht oder nur teilweise und schlampig ausgefüllt? Haken Sie ihn oder sie ab - es lässt vermuten, dass er oder sie sehr bequem ist und es mit der Suche nach der großen Liebe sowieso nicht ernst meint, wenn ihm/ihr das schon zu viel Arbeit war!
Was nicht unbedingt direkt in den Profilen steht ...
... was Sie aber über obige Informationen hinaus möglichst innerhalb der ersten paar Emails zwischen Ihnen beiden herausfinden sollten, da hier weitere mögliche Stolpersteine für eine glückliche Beziehung auf Sie warten:
- Religion und politische Überzeugung: Hier müssen Sie ein bisschen zwischen den Zeilen lesen oder auch durchaus gezielte Fragen stellen, um herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Spielen für Sie bestimmte Werte oder ein bestimmter Glaube eine große Rolle in Ihrem Leben, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Flirtpartner in etwa ähnlich gepolt ist - und ebenso umgekehrt. Rechnen Sie nicht damit, ihn oder sie "umerziehen" zu können - das klappt nur in den seltensten Fällen!
- Wichtig ist auch die Frage nach schon vorhandenen Kindern bzw. Kinderwunsch - bei Ihnen ebenso wie bei Ihrem Flirtpartner! Wenn er eindeutig jemanden "ohne Anhang" sucht, Sie selbst aber allein erziehende Mutter von Zwillingen sind, sollten Sie ihn aussortieren - und nicht darauf hoffen, dass er sich schon in die lieben Kleinen verlieben wird, wenn Sie sie erst mal unerwähnt lassen und erst beim dritten Date präsentieren ... Umgekehrt müssen Sie sich eventuell Gedanken darüber machen, ob Sie bereit sind, eventuell mit einer Patchworkfamilie klarzukommen, falls er oder sie sich als Vater oder Mutter outet. Und wenn er oder sie ganz klar sagt, dass (weitere) Kinder für ihn oder sie kein Thema mehr sind, Sie selbst aber nichts sehnlicher möchten als endlich beim eigenen Nachwuchs die Windeln zu wechseln, dann nehmen Sie diese Aussage ernst, respektieren Sie sie und sehen sich nach einer/einem geeigneteren KandidatIn für die Familiengründung um! Das erspart Ihnen langfristig vielleicht viel Herzschmerz.
- Auch hinsichtlich der Persönlichkeit sollten Sie sich nicht zu unähnlich sein - die daueraktive Plaudertasche kann mit dem introvertierten Computer-Nerd wahrscheinlich langfristig nicht viel anfangen und umgekehrt. Eine schnelle Möglichkeit für einen Abgleich zwischen Ihnen beiden bietet hier der Vergleich Ihrer Dating-Typen. Den Test dazu können Sie ganz einfach in Ihrem Profil unter den Thema "Persönlichkeit" machen. In fünf Minuten können Sie hier Ihren eigenen psychologischen Typ und den Ihres Flirtpartners bestimmt haben und eine erste Einschätzung dazu bekommen, wie gut Sie beide zusammen passen.
- Überlegen Sie sich auch ganz grundsätzlich, ob Sie zumindest für eine bestimmte Zeit eine Fernbeziehung in Kauf nehmen wollen und wenn ja, ab wie vielen Kilometern Ihre Schmerzgrenze beginnt. Realistisch betrachtet lässt sich selbst die größte Liebe dauerhaft nur sehr schwer zwischen Flensburg und Tuttlingen leben. Grenzen Sie also unter Umständen auch nach Regionen ein - oder suchen Sie gleich nur lokal, wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie nicht demnächst zu Hartmut Mehdorns neuem Lieblingskunden werden!
- Und schließlich: Vorsicht bei Kandidaten, die schon im Profil von den "großen Enttäuschungen" berichten, die hinter ihnen liegen, und nach denen sie jetzt eine neue Liebe suchen. Schließlich möchten Sie gern Partner/in werden, nicht Therapeut/in, oder? Auch von Flirtern, die als erstes deklarieren, dass sie "so was wie Online-Dating ja eigentlich ganz blöd finden", lassen Sie besser die Finger: Entweder, der Mensch steht zu dem, was er tut, oder er soll es lassen - basta!
Nun haben Sie eine Menge möglicher Auswahlkriterien an der Hand, die Ihnen die Suche nach Mr. Right oder Ms. Perfect bei uns auf ICONY hoffentlich ein wenig erleichtern werden. Sehr beliebt beim Onine-Dating ist übrigens auch die "Take the next best"- Strategie, die auf wissenschaftlichen Untersuchungen beruht und folgendermaßen funktioniert: Treffen Sie anhand der Ihnen wichtigen Kriterien eine Vorauswahl aus allen möglichen Singles. Aus dieser Vorauswahl wählen Sie nun wiederum zwölf besonders gut passende Singles aus. Entscheiden Sie sich nun, welcher dieser zwölf Singles am allerbesten zu Ihnen passen würde - dieser Single wird nun Ihr Referenz-Single. Gehen Sie zurück zu Ihrer Vorauswahl vom Anfang und suchen Sie in ihr weiter. Hören Sie auf, sobald Sie in ihr auf einen Single stoßen, der noch besser zu Ihnen passt als Ihr Referenz-Single und nehmen Sie zu genau dieser Person Kontakt auf! Diese Strategie bewahrt Sie davor, in einen Optimierungswahn zu verfallen und endlos (und sinnlos!) zu suchen, weil sie - zumindest statistisch betrachtet - das ideale Mittel zwischen Aufwand und Erfolg darstellt.
Ergoogelt!
So, jetzt haben wir Ihnen einige Anhaltspunkte für die Wahl des passenden Partners gegeben. Dank unserer umfangreichen Profile können Sie damit eine gute Ausgangsgrundlage für die Suche nach Mr. / Mrs. Right schaffen. Früher oder später wird dieser Traumpartner aus seiner Anonymität treten und Ihnen seinen Namen nennen. Und Sie werden der Versuchung nicht widerstehen - und ihn googeln. Das Googeln ist ja geradezu zum Volkssport geworden. Ehemaligen Klassenkameraden oder Kollegen, verflossenen Liebschaften und neuen Partnern oder Freunden wird erst mal mit der Suchmaschine auf den Leib gerückt. Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen. Oftmals lässt sich durch das Googeln ein vollständigeres Bild der gesuchten Person erstellen. Denken Sie aber daran: Viele Namen kommen im Netz häufiger vor. Will sagen: vielleicht ist die gefundene Spur im Netz gar nicht Ihrem Flirtpartner zuzuordnen! Und mancher Foreneintrag aus den 90er Jahren kann durchaus noch als Jugendsünde gewertet werden. Wenn Sie also beim Googeln über etwas stolpern sollten, was Sie stört: reden Sie einfach mit Ihrem Flirtpartner darüber! Wenn ein Missverständnis vorliegt, wird sich dieses leicht ausräumen lassen.
Jenseits des großen Teichs hat es der Volkssport "Googeln auf T-Shirts" gebracht. Auf dem Shirt mit dem Titel "The man she forgot to google" steht geschrieben: "Ihr Blind Date scheint nett zu sein, aber er könnte jedermann sein. Ein riesiger Raumschiff- Enterprise-Fan, ein Anbieter von Pornos im Internet oder sogar - Gott möge ihr beistehen - ein rechtskonservativer Blogger. Er ist der Mann, den sie zu googeln vergaß! Möge Ihnen dies nie zustoßen!"
In diesem Sinne: googeln Sie einfach fröhlich weiter!
Geschrieben von ICONY Redaktion
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